Freya von Moltke (1911-2010) …
… geboren und aufgewachsen in Köln als Freya Deichmann, war in ihrem fast 100-jährigen Leben eine aufgeklärte, starke und immer engagierte Frau, deren Widerstand gegen den Nationalsozialismus geprägt war von klaren Werten und von Mut, die Zeit nach der Diktatur im europäischen Kontext zu denken.
Der nach ihr benannte Preis richtet sich an junge Menschen, die Projekte in Köln oder Umgebung im Bereich Partizipation und zivilgesellschaftlichem Engagement realisieren.
Beispielsweise können Projekte oder Arbeiten zu folgenden Themenbereichen eingereicht werden:
– Projekte zur Öffnung von Schule im Hinblick auf die Vernetzung von sozialen oder ökologischen Themen und Problemen des Stadtviertels
– Projekte zum Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung im lokalen oder regionalen Zusammenhang
– Demokratie-förderliche Projekte mit europäischer und/oder polnisch-deutscher Perspektive
– Historisch-politische Projekte zu Widerstand in autoritären Systemen
– Innovative und zukunftsorientierte Projekte, die wertegeleitet, religiös tolerant und in ihrer Struktur auf Nachhaltigkeit angelegt sind
Wem es gelingt, auf solche Weise, oder auch in der akademischen Auseinandersetzung an dem Gedenken an Freya von Moltke mitzuwirken, der sollte sich unbedingt auf den Preis bewerben.
Bewerbungs-/Nominierungsfrist: 18. Oktober 2026!
Es lohnt sich immer etwas zu tun, was
Dr. Freya von Moltke
man nicht für sich tut. Das ist auf dieser
Erde fast für jeden zu finden.

Hintergrund
Freya von Moltke war Mitglied, ihr Ehemann Helmuth James von Moltke war Initiator des Kreisauer Kreises. Für diesen Mut gingen viele von ihnen in den Tod.
Wenn alle das gleiche denken, setzen sie sich an
Dr. Freya von Moltke
einen Tisch und schreiben das auf; das ist nicht viel.
Heute kommt es darauf an, dass Leute, die
verschieden denken, miteinander sprechen.

